Lichtsein

Business Coaching
Silvia Birrer

Silvia Birrer

Kommunikation –
Humanistische Psychologie


In der Kommunikation sehen sich mindestens zwei Menschen gegenüber und tauschen sich auf der verbalen und nonverbalen Ebene aus. Auch wenn wir schweigen, tauschen wir aus, nonverbal. Ein Gespräch sollte immer auf Freiwilligkeit beruhen.

Die Kommunikationsebenen können Sachebenen und Beziehungsebenen sein. Die Sachebenen sind Themen, Fakten, Meinungen. Beziehungsebenen sind Körperhaltung, Mimik, Gestik, Gang, Blickkontakte, Stimme und Tonfall, Gefühle und Emotionen.

Die vier Ohren
Was unsere Kommunikation manchmal schwierig macht sind die vier Ohren. Das heisst, ich kann nicht wissen mit welchem Ohr mein Gegenüber mir zuhört. Wo liegt das Hauptempfangsohr. Dies herauszufinden ist nicht immer leicht. Viele Dinge in der Kommunikation laufen nonverbal ab.

Wir unterscheiden zwischen dem

  • Selbstkundgabe-Ohr
  • Beziehungs-Ohr
  • Sach-Ohr
  • Appell-Ohr

In einer gesunden Kommunikation sollte immer mit Ich-Botschaften gearbeitet werden. Du-Botschaften sind verletzend. Sie machen sprachlos und ohnmächtig. Sie kennen sicher das Eisbergmodell.

Nur 1 Siebtel des Gesagten wird sichtbar, der ganze Rest bleibt verborgen. Sichtbar sind Anliegen, Vorgaben, Zeit, Hierarchie, Theorien, Sachinformationen. Unsichtbar bleiben oft Zuneigung, Werte, Wünsche, Mut, Angst, Akzeptanz, Status, Vertrauen, Antipathie, Tabus, Sicherheit, Liebe.

Hier bekommt nun das aktive Zuhören eine wichtige Funktion. Durch aktives Zuhören bekomme ich ein besseres Bild meines Gegenübers, kann besser auf es eingehen und bekunde ihm eine grössere Wertschätzung. Damit schaffe ich Empathie. Dadurch öffnet sich mein Gegenüber und ich kann Teile erkennen, welche unter der Wasseroberfläche des Eisberges liegen.

Das aktive Zuhören schafft eine neue Grundhaltung des Menschenbildes. Nämlich Achtung und Respekt. Zuhören können und nicht immer gleich eine Antwort geben, schafft einen  Freiraum in der Kommunikation.

Sie wissen, wer der Gesprächsführer ist?  Der, der fragt.

Ein weiterer Aspekt einer guten Kommunikation ist das Nachfragen. Habe ich das richtig verstanden... So kann ich mich versichern, ob ich das Gesagte auch wirklich richtig verstanden habe.

Missverständnisse werden so von Anfang an ausgeräumt. Und ein weiterer Punkt ist für mich der Wichtigste: Durch das Paraphrasieren gelingt es mir, mein Gegenüber über seine Aussage nochmals zum Nachdenken zu veranlassen.

In der Humanistischen Psychologie geht man davon aus, dass jede Kommunikation einem Prozess entspricht. Als Therapeut habe ich die Aufgabe durch Wiederholung des Gesagten (natürlich so, wie ich es verstanden habe) den Klienten selbst auf eine Lösung seines Problems zu bringen. Die Dinge, welche unter der Wasseroberfläche des Eisberges liegen, kommen dann oft zum Vorschein. Der Klient kann sich so kennen lernen und bewusst werden.

Gerade in Konfliktgesprächen tut uns diese Methode sehr gute Dienste. Der Therapeut bietet keine Lösungen an, sondern fordert auf zur Bewusstwerdung. Diese Lösungen, welche der Klient selbst findet, geben ihm auch ein gutes Selbstwertgefühl. Denn er hat sein Problem selbst gelöst.

Diese Methode der Kommunikation ist einfach zu lernen.
Wir üben in Gruppen- oder Einzelsitzungen.

KURSÜBERSICHT
 
Mentaltraining
Sie lernen hier das Mentaltraining von
Grund auf kennen.

Kommunikation

Eine völlig neue Art zu kommunizieren, das ist
das Ziel dieses Kurses.

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wird zu Dir zurückfliessen.


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